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Spatensich 9.10.2010 Espelkamper Zeitung
Espelkamper Zeitung 9.10.2010
Espelkamp: Bau des »Jahrhundertprojekts« gestartet
Von Felix Quebbemann
Espelkamp (WB). Als »Jahrhundertprojekt« hat Bürgermeister Heinrich Vieker den Bau des neuen Jugendzentrums gestern bezeichnet. Gemeinsam hat er mit zahlreichen Gästen in der Königsberger Straße den ersten Spatenstich für den Millionen-Bau getätigt.
Vieker zeigte sich über das rege Interesse, zahlreiche Jugendliche waren unter anderem anwesend, sehr erfreut. »Bereits Mitte des vergangenen Jahrhunderts haben wir in Espelkamp über ein neues Jugendzentrum gesprochen«, sagte Vieker. Damals sei er selbst noch Jugendlicher gewesen. Nun ist das Projekt in Angriff genommen worden. »Lange und fruchtbare Diskussionen liegen hinter uns«, sagte Vieker, der noch einmal das »vorbildliche Beteiligungsverfahren« lobte, bei dem sich die Jugendlichen gut eingebracht hätten.
Die Baukosten für das sozio-kulturelle Zentrum betragen insgesamt etwa 1,84 Millionen Euro. Im Herbst des kommenden Jahres soll der Bau fertig gestellt sein. Ende August 2010 könne aber schon der Umzug in den neuen Bau vorgenommen werden. Dann werde in einem weiteren Abschnitt das derzeit genutzte alte Gebäude abgerissen, erläuterte Vieker. Er zeigte sich auch sehr glücklich darüber, dass der Kreis vor zwei Wochen mit einer zweiten pädagogischen Vollzeitstelle das Jugendzentrum unterstützt.
Karl Lindstedt vom »Architekturbüro hsi«, das den Bau entworfen hat, sagte, es habe dem Büro in der Planungsphase besonderen Spaß gemacht, diesen farbenfrohen Bau zu entwerfen. Stadtjugendpfleger Frank Engelhardt blickte noch einmal auf die vor eineinhalb Jahren gestarteten Planungen zurück. Er lobte die »Super-Zusammenarbeit« mit der Stadt und dem Kreis und sagte, dass derzeit mit den Jugendlichen über die Gestaltung der Innenausstattung gesprochen werde. Ein Name fehlt zudem auch noch. »Insgesamt haben sich etwa 100 Jugendliche an dem Planungsprozess beteiligt.« Engelhardt zeigte sich besonders darüber erfreut, dass »von den Planern die Bedürfnisse der Jugendlichen ernst genommen wurden«.
In dem neuen Jugendzentrum wird es neben der Cliquenorientierten Jugendarbeit ebenfalls die »Offene Tür« geben. Zudem sind größere Veranstaltungen in den Räumen möglich. Ebenso gebe es Platz für die Umsetzung eigener Ideen und Projekte, kreiert von Jungen und Mädchen. Ein Platz für den Kindertreff komplettiert das umfangreiche Angebot.
Im Anschluss an den Spatenstich wurden alle Gäste noch zu Kuchen, Getränken und Musik in das derzeitige Jugendzentrum eingeladen. Es gab Live-Musik von den Jugendlichen.






